Montane Yarará 32 - der kommt überall hin mit

Wenn ich mir einen Rucksack so bauen könnte, wie ich will. Wie würde er aussehen, was wäre mir persönlich wichtig? Das ist gar nicht so leicht zu beantworten, wie ich im ersten Moment dachte. Denn ein Rucksack muss erstaunlich viel leisten. Als erstes fällt mir ein: Aussehen. Design finde ich sehr wichtig, aber auch Qualität. Ein Rucksack bei mir muss was abkönnen. Vielseitigkeit wäre dann da noch. Der Rucksack muss also variabel verwendbar sein, denn ich will nicht zehn verschiedene Modelle im Keller liegen haben und meinen Kleinkram vor jeder Tour umräumen müssen. Und natürlich ganz wichtig ist es mir auch, dass er bequem zu tragen ist. Denn nichts kann eine Tour so sehr vermiesen, wie schlecht sitzende Kleidung, Schuhe oder eben der nicht passende Rucksack.

Leichtgewicht in lila und grau

Also eigentlich ganz einfach: ein Rucksack muss rundum gut sein, um mich zu überzeugen. Und mit genau dieser Einstellung testete ich in den letzten Wochen den Yarará 32 von Montane. Ein Tagesrucksack mit 32 Litern, der speziell auf die Anatomie von Frauen zugeschnitten ist und mich beim Auspacken mit seinem Design in grau und lila gleich mal einnahm.
Was mir neben der netten Farbgebung auch sofort auffiel, war das Gewicht. Der Yarará ist sehr leicht und scheint auf jedes überflüssige Gramm zu verzichten. Dennoch hat er unzählige kleine Taschen und Befestigungsmöglichkeiten, die wirklich für jede erdenkliche Ausrüstung Platz bieten. So war auch eine extra Gummischnur dabei, die nochmals zusätzlich am Rucksack befestigt werden kann, falls die vorhandenen Möglichkeiten nicht ausreichen.

Für die weibliche Anatomie gemacht - schmal und kurz 

Auch im Inneren hat der Yarará viele Möglichkeiten Ausrüstung und Kleinkram zu verstauen. Jede Menge kleine Taschen, z.B. im Deckel erleichtern das Wiederfinden von Hausschlüssel, Sonnencreme oder Geld doch ungemein. Natürlich darf auch eine Tasche sowie Öffnung für ein Trinksystem nicht fehlen. Alles in allem habe ich doch den Eindruck, dass sich Montane hier Gedanken gemacht hat.
Positiv ist mir auch der Deckel des Rucksacks aufgefallen. Schön groß und im unteren Teil besteht er aus einer Art Stretch, der sich dadurch auch gut schließen lässt, wenn der Rucksack mal wieder voller geworden ist, als geplant.Innen ist der Rucksack nochmals wie üblich mit einer Kordel verschlossen, die leicht durch einen speziellen Verschluss zu öffnen ist. Ebenfalls befindet sich hier auch eine Befestigung für ein Kletterseil. 

Der Rücken soll der Anatomie der Frau angepasst sein und für gute Belüftung sorgen. Dafür hat Montane hier ein besonders weiches Material gewählt, dass sich ein wenig dem Rücken anpasst. Da es bis jetzt noch nicht so heiß war, kann ich nicht beurteilen, ob ich weniger schwitzen werde. Angenehm zu tragen ist der Yarará auf jeden Fall. Auch schwer bepackt, sitzt er gut auf den Schultern.

Nicht zu klein, nicht zu groß - 32 Liter passen für viele Gelegenheiten

Mit 32 Litern finde ich die Größe auch sehr gut. Der Rucksack ist nicht gleich voll, nur weil ich Essen, Trinken und Regensachen für drei Personen plus Hund einpacke. Aber ich werde auch nicht dazu verleitet, meinen halben Hausstand einzupacken, so dass ich auf der Wanderung nach kurzer Zeit ein paar Zentimeter kleiner bin, da ich ihn die Knie gegangen bin. 
Auch zum Klettern sind 32 Liter genau richtig, denn weder will ich ein Riesenmonster auf dem Rücken haben, noch mich bei der Ausrüstung einschränken. Über Riemen an der Seite lässt sich der Rucksack gut an den Rücken ranholen und ist so am Fels nicht im Weg. 

Fazit: Ein toller Allround Rucksack, der viel mitmacht. Wasserabweisende Imprägnierung, stabiles Material und ein Leichtgewicht mit vielen Befestigungsmöglichkeiten und einer durchdachten Innenausstattung. Zudem angenehm zu tragen. Alles in allem bin ich nun nach zahlreichen Wanderungen, Ausflügen, Klettereien und Alltagstest sehr angetan vom Yarará, denn er macht wirklich alles mit und sieht zudem sehr schick aus. Was will Frau mehr?

Mehr Informationen zum Yarará 32 von Montane finden sich auch auf der Montane Webseite (auf englisch).









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