Holledau - Einsamkeit zwischen Hopfen und Fernsicht

Bekanntlich hat es mich aus den Tiroler Bergen in das Münchner Umland verschlagen, genauer gesagt an den südlichen Rand der Holledau. Nun habe ich keine Gipfelkreuze auf 2.000 Meter hinter der Haustüre sondern Hopfenfelder und Hübbelchen. Da aber Natur ansich immer schön sein kann und ich nicht ewig den Bergen hinterher trauern möchte, fange ich an, meine neue Heimat zu erkunden.

Hopfen statt Fels - die neue Umgebung

Also statt am Fels zu hängen, wandle ich nun durch die liebliche Landschaft der Holledau. Eine Tatsache, die sich mit einem kleinen Kind natürlich auch viel besser vereinen lässt und zudem eine neue Art des Wanderns offenbart. Denn statt stramen Schrittes die Hopfenfelder abzulaufen, schlendern wir kleine Wege entlang, entdecken kleine Bäche und fragen uns, wo die Spuren auf dem Feldweg herkommen. Dazwischen bleibt viel Zeit auch mal in die Ferne zu sehen, denn die Aussicht ist erstaunlich gut auf so manchem Hubbel in der Holdedau.

Sollten wir lieber Radfahren?
  
Dazu möchte ich noch sagen, dass die Holedau nun kein ausgesprochenes Wandergebiet ist. Ausgeschilderte Wege sind eher Mangelware.Was ich etwas schade finde, da es hier wirklich nette Wege geben würde. Es scheint vielmehr als wäre es ein typisches Gebiet für das Tourenradfahren. Hierfür gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wege und ich habe mir schon oft überlegt, mein Fahrrad vielleicht zu entstauben.
Mitwanderer sind auch eher Magelware. Meist ist es doch sehr leer in der Holedau und wir begegnen nie vielen Menschen. Was ich jetzt aber nicht gerade als Nachteil empfinden würde, denn die Bank mit der schönen Aussicht ist somit immer leer, wenn wir vorbei kommen.

Kontrastprogramm Holedau

Die Landschaft ist eher lieblich und von einzelnen Hubbeln durchsetzt. Die Hopfenfelder dominieren meist das Landschaftsbild. Es ist alles in allem doch ein rechter Kontrast zu den Alpen. Dennoch freunde ich mich mit der Holedau an und erkunde sie aus dem Blickwinkel eines kleinen Kindes. Ich bin gespannt, was wir noch entdecken werden.







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