Masaréklettersteig im Rosengarten - nicht schwer, aber schön

Der Masaréklettersteig von der Rotwandhütte aus gesehen
Der Rosengarten bietet nun nicht die höchsten Gipfel der Dolomiten, aber dafür ein wirklich schönes Klettersteig Gebiet, das sich dank des Paolina Sesselliftes auch sehr schnell erreichen lässt. Der Masaré Klettersteig ist dabei der schwierigste im Rosengarten, wobei er insgesamt mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad bewertet werden kann. Er verläuft über den südlichen Grat des Rosengartens und kann bei  Bedarf durch den Rotwandklettersteig verlängert werden kann.

Vom Karerpass zum Masaréklettersteig

Leichter Zustieg, mittlerer Schwierigkeitsgrad, in Hüttennähe und ein schönes Panorama: Das sind die Eckpunkte des Masaréklettersteiges. In den Sommermonaten ist allerdings, wie überall in den Dolomiten mit erhöhtem Andrang zu rechnen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich entweder früh aufzubrechen oder in den Herbst auszuweichen.
Los geht es am Karerpass, entweder mit dem Sessellift hinauf oder auf einem kleinen Weg mehr oder minder direkt am Sessellift hinauf zur Bergstation. Hier startet auch der Rosengarten-Höhenwanderweg und nach 45 Minuten ist die Rotwandhütte erreicht, die aber auch auf dem Abstieg wieder passiert wird. Also keine Angst, die verdiente Hütteneinkehr wird kommen.

Punta Masaré - Einstieg in den Klettersteig

Die Rotwandhütte
Von der Hütte geht es links bergauf in rund 30 Minuten zur Punta Masaré, hier beginnt nun der Kletterspaß.  Die Schwierigkeit im Steig liegt maximal bei C, wobei dieser Schwierigkeitsgrad auch mehrmals im Abstieg bewältigt werden muss. Der Klettersteig schlängelt sich um die südlichen Türme des Rosengartens und führt abwechselnd auf der Ost- und Westseite an den Felsen vorbei. Gleich zu Beginn führt eine C Stelle vom ersten Turm in Richtung zweiter Turm. Aber nach rund zehn Metern wird es deutlich leichter (A/B und B). Der Steig quert unterhalb des zweiten Turms. Nun geht es steil abwärts (C) und dann leicht (A) zur nächsten Stufe, die wieder schwerer (C) hinunter führt. Der Steig quert nun unterhalb der Torre de le Stries (A) zur schwierigsten Stelle des Steigs. Unterhalb der Teufelswand geht es hinunter zu einem Wiesenkar (B/C, später C und dann B). Hier ist nun die Wiese unterhalb des Fensterlturms erreicht.
 Der Steig hat eine wirklich nette Streckenführung und besticht nicht durch seine Schwierigkeiten, sondern durch die Landschaft, die Aussicht und nette, kleine Kletterpassagen. 

Vom Masaréklettersteig zum Rotwandklettersteig

Unterhalb des Fensterlturms besteht nun die Möglichkeit, über einen kurzen Abstiegsklettersteig (C) wieder zurück zur Rotwandhütte zu gelangen oder den Klettersteig zur Rotwand (C) fortzusetzen und dann über den Vajolonpass wieder zur Bergstation des Paolina-Sesselliftes zurück zu kehren. Alternativ gibt es auch vom Vajolonpass einen Weg zur Rotwandhütte, falls der Hunger treibt.
Der Vajolonpass vom Rosengarten Höhenweg ausgesehen
Für den Rotwandklettersteig sollten nochmals rund zwei Stunden eingerechnet werden. Die schwierigste Stelle des Rotwandklettersteigs muss in dieser Richtung gleich zu Beginn im Abstieg bewältigt werden. Später wird der Steig niemals schwerer als B.

Abstiegsklettersteig zur Rotwandhütte

Der Abstieg zur Hütte erfolgt über einen kleinen Klettersteig, der mit einer kleinen Leiter durch einen Felsspalt und einer C-Stelle auf den Steig zur Rotwandhütte führt. Von hier aus geht es auf dem Rosengarten-Höhenweg wieder zurück zur Bergstation und mit dem Sessellift ins Tal.



Der Masaréklettersteig im Überblick
    Ausgangspunkt: Bergstation des Paolina-Sesselliftes
    Schwierigkeit: C
    Höhenmeter: 350
    Gehzeit: insgesamt 4,5 Stunden, rund zwei Stunden im Klettersteig
    Beste Jahreszeit: Juli bis September

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