Falk Lux 32 im Test - Outdoornavigation macht Spaß


Mit dem Lux 32 hat Falk ein Nachfolgemodell zum Lux 30 im Frühjahr 2013 auf den Markt gebracht. Neben einem verbesserten Kartenmaterial, gibt es auch neue Funktionen und eine schnellere Berechnung der Routen. Bei mehreren Touren konnte ich das Falk Lux 32 testen und habe so viele Ecken bei mir zu Hause entdeckt, die ich so wahrscheinlich nie kennen gelernt hätte.

Falk Lux 32 - Karten für 20 europäische Länder sind vorinstalliert

So viel vorne weg: bis jetzt bin ich immer ohne GPS-Gerät, Navi oder anderen Geräten unterwegs gewesen. Orientierung gab es per Wanderführer oder weil ich mich sowieso auskannte. Meine Touren mit dem Falk Lux 32 waren für mich also Neuland und ich war zu Beginn wirklich gespannt, wie es sich mit einer Orientierungshilfe wandert.
Im Unterschied zum Vorgängermodell sind beim Lux 32 Open-Street-Maps aus 20 europäischen Starten vorinstalliert, sowie die Premium Outdoor Karte Deutschland (die es aber je nach Modell auch von anderen Ländern gibt). Der Unterschied zwischen den beiden Kartenvarianten ist schon sehr groß und es wird auch schnell klar, warum es Premium Outdoor Karte heißt. Denn hierbei handelt es sich um Kompass Karten im Maßstab 1:50.000, die einen wirklich guten Überblick bieten. Aber auch mit den Open Street Maps lässt es sich gut wandern, dennoch stört es hin und wieder schon, dass zum Beispiel keine Höhenlinien verzeichnet sind oder der ein oder andere Weg einfach nicht auf der Karte ist.

Falk Lux 32 – wasserabweisend und robust

Rein äußerlich hat sich das Falk Lux im Vergleich zum Vorgängermodell überhaupt nicht verändert. Die drei kleinen Knöpfe befinden sich immer noch an derselben Stelle auch das Display ist in seiner Größe gleich geblieben. Wasserdicht und robust ist das Falk Lux 32 weiterhin und liegt gut in der Hand. Die Bedienung erfolgt einfach und intuitiv über den Touchbildschirm. Selbst Anfänger, wie ich, wissen nach kurzer Zeit, wie die einzelnen Menüs zu bedienen sind.

Tourenplanung mit dem Falk Lux 32

Beim Falk Lux 32 kommt es natürlich auch auf die inneren Werte an. Ein nettes Detail der Neuauflage ist meiner Meinung nach die Funktion Rundtour. Für jeden beliebigen Standort spuckt der Falk kleine bis größere Wanderungen oder Fahrradrouten von eben jenem Standpunkt aus vor. Die wichtigsten Parameter lassen sich vorher einstellen, wie Dauer, Höhenmeter, Art der Strecke (flach oder bergig, normale Wege oder Steige) und natürlich das Fortbewegungsmittel. Aus diesen Angaben gibt es dann bis zu drei Alternativrouten, die alle wieder zum Ausgangspunkt führen.
Den Reiseführer konnte ich zwar jetzt noch nicht so richtig testen, aber auch er befindet sich auf dem Falk Lux 32. Ob wirkliche Sehenswürdigkeiten oder praktische Einrichtungen wie Geschäfte, Hotels und Restaurant oder gar Berggipfel und schöne Orte in der Natur, der Falk kennt sie alle und zeigt die Route dahin an.
Die Anzeige während der Tour ist übersichtlich. Je nach Vorliebe gibt es die 2D oder die 3D Kartenansicht. Ebenso lässt sich die Blickrichtung individuell einstellen. Die Route ist blau markiert, Entfernung zum Ziel und geschätzte Ankunftszeit werden im Display angezeigt. Mit der Funktion Höhenprofil sehe ich während der Route sogar noch, wie viele Höhenmeter mich auf meiner Tour noch erwarten und was ich schon geleistet habe.

Geocaching mit dem Falk Lux 32

Doch nicht nur zum Wandern eignet sich ein Navigationsgerät. Auch beim cachen ist ein GPS natürlich äußerst wichtig. Der Falk Lux 32 hat dafür einen extra Menüpunkt, in dem alle Caches gespeichert werden. Die Daten lassen sich leicht und schnell von Portalen wie www.geocaching.com auf den Falk speichern und schon kann es losgehen. Das GPS Signal ist zu verlässlich und präzise. Selbst hinter Mauern, im dichten Wald oder in Schluchten, der Falk Lux 32 zeigt immer an, wie weit es noch bis zum Schatz ist. Anschließend lassen sich Caches loggen.

Fazit: Der Falk Lux 32 hat einen großen Funktionsumfang, der das Gerät nicht nur als reine Orientierungshilfe im Gelände nutzbar macht, sondern auch den Reiseführer ersetzt oder stundenlanges Karten lesen auf der Suche nach einem schönen Ziel. Die Routenführung wird schnell berechnet, Abweichungen zügig korrigiert. Im Bereich der Premium Karte kennt er alle Wege, selbst kleine Abkürzungen werden erkannt. Die Open-Street-Map Karten eignen sich ebenfalls gut für die Orientierung, sie haben allerdings einen wesentlich kleineren Funktionsumfang. Doch für Urlaube oder kürzere Aufenthalte ist die Navigation auch mit diesen Karten ohne Probleme möglich. Weitere Premium Karten, die nicht im Lieferumfang enthalten sind, können natürlich nachgekauft werden.
Insgesamt hat mir die Navigation mit dem Falk Lux 32 sehr viel Spaß gemacht, ich habe meine Ziele immer ohne Probleme erreicht. Die Berechnung der Routen ging schnell und komplikationslos. Durch die Funktion Rundtour habe ich sogar bei mir zu Hause viele neue Orte und Routen entdeckt. Das einzige was mich etwas erstaunt hat, war der hohe Stromverbrauch. Nach einer Tagestour war der Akku durchaus leer. Aber vielleicht habe ich in meiner Begeisterung auch nur zu viel aufs Display geschaut. Ein paar Ersatzbatterien im Rucksack können aber sicherlich nicht schaden. Alles in allem, ein Gerät das Spaß macht.

Alle Informationen zum Falk Lux 32 gibt es auch auf der Homepage von Falk. Preislich liegt der Falk Lux 32 mit vorinstallierter Premium Outdoor Karte für Deutschland bei 399, 95 Euro. Je nach ausgewählter Karte kann dieser Preis variieren. 

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