OutDoor 2012 - was die Messe neues brachte

Bildquelle: Messe Friedrichshafen, OutDoor Show
Bunt, leicht und funktionell, das sind eigentlich die drei Begriffe, mit denen sich die Neuheiten auf der OutDoor 2012 am besten beschreiben lassen. Auch dieses Jahr waren wieder alle großen und kleinen Hersteller in Friedrichshafen vertreten. Das Fachpublikum ist sich gegenseitig auf die Füße getreten und im Freigelände gab es jede Menge Action und Spaß.


Bunt - mehr Farbe am Berg und in der Freizeit

Die Farbenpracht war wirklich auffällig dieses Jahr. Kaum eine Halle, in der nicht ein Stand in gelb, orange, grün und blau leuchtete. Vor allem Funktionsbekleidung wird richtig bunt. So kann nun durchaus eine rosa Jacke mit einer grünen Hose getragen werden. Ein wenig erinnerte die Farbenvielfalt an die 80er Jahre. Wobei natürlich die Funktionalität der Materialien und die Schnitte aus diesem Jahrtausend waren. Aber bunt gefällt und vor allem scheint nun endlich auch der Anteil an Bekleidung für Frauen immer weiter zu steigen. Schnitte passend für die weibliche Anatomie sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit und zu jedem Männermodell gibt es ein passendes Frauenmodell. 

Leicht - kein Gramm zu viel für die Bergtour

Bildquelle: Montane
So dünn, dass es fast durchsichtig ist, oder so klein zu verpacken, dass es im Rucksack keinen Platz mehr wegnimmt. Ultralight ist weiterhin ein großes Thema bei Bekleidung, aber auch bei Ausrüstung oder Rucksäcken. Kaum ein Unternehmen, dass nicht Produkte aus diesem Segment angeboten hat. So verbesserte zum Beispiel Montane sein Minimus Jacket, das sich mit seinen 232 Gramm auf die Größe eines Apfels zusammenpacken lässt. 
Bildquelle: Messe Friedrichshafen, OutDoor Show
Therm-a-Rest konnte sich mit seinem 890 Gramm schweren Daunenschlafsack einen Industrie Award 2012 auf der OutDoor sichern. Mit Hilfe von zwei Schlaufen, den Synergy-Link Connectors, lassen sich Schlafsack und Isomatte miteinander verbinden und verhindern so Kältebrücken. 

Funktionell - mehr Sicherheit, mehr Atmungsaktivität, mehr Freiheit

Bildquelle: Skylotec
Ausrüstung am Berg muss inzwischen mehrere Funktionen erfüllen und nach Möglichkeit leicht und einfach zu bedienen sein. Dieser dritte Trend zog sich auf der OutDoor durch alle Produktkategorien und zeigte, dass Sicherheit und Wohlbefinden wichtig sind, damit Berg- oder Kletterrouten auf jeden Fall unfallfrei bleiben.
So war Skylotec auch dieses Jahr wieder mit seinem Skyrider auf der OutDoor vertreten, das überarbeitet noch mehr Sicherheit im Klettersteig bieten soll und zudem leichter geworden ist.
Bildquelle: Messe Friedrichshafen, OutDoor Show
Leichte Kleidung für viele verschiedene Sportarten, die funktionell ist und gleichzeitig extrem atmungsaktiv, war das Pendant dazu bei den Bekleidungsherstellern. So fiel auf, dass es sehr viele leichte Westen, Funktionsshirts oder kurze Hosen 2013 geben wird. Ein Kleidungsstück, das sowohl am Berg, als auch beim joggen oder sogar beim Stadtbummel seinen Zweck erfüllt, scheint ein Trend zu werden.
Mehr Bewegungsfreiheit geben aber nicht nur neue Bekleidungsarten, sondern auch bei der Ausrüstung hat sich in dieser Richtung viel getan. Wie zum Beispiel ein Rucksack bei Montane, der nach dem Felszustieg auf ein minimales Packmaß reduziert werden kann und so beim Klettern  nicht im Weg ist.

Insgesamt war es dieses Jahr eine sehr interessante Messe, mit vielen tollen neuen Produkten und Ideen. Noch mehr interessante Produkte stelle ich in den nächsten Tag auf dem Gipfelblick vor. Soweit erstmal der erste Eindruck vom Bodensee. 

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