Rucksack - wie ich das richtige Modell für mich finde

Rucksack-Modelle gibt es wie den berühmten Sand am Meer. In allen erdenklichen Farben, Formen und natürlich Preisklassen sind Rucksäcke zu finden. Spezielle Frauenmodelle, besonders leicht oder gar extra atmungsaktiv, solche Attribute machen die Auswahl nicht einfacher. Deswegen stellt sich beim Kauf oft die Frage, was ist sinnvoll und auf was kann gut verzichtet werden.

Der Rucksack sollte zum Träger passen

Das wichtigste gleich vorne weg. Ein Rucksack sollte natürlich gut passen und in etwa der Statur des Trägers entsprechen. So macht es, zum Beispiel als Frau wenig Sinn, sich ein Platzwunder mit 70 Litern zu zulegen. Denn wenn der Rucksack zu schwer ist, macht die Tour auch wenig Spaß. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, als Frau nach speziellen Damenmodellen oder schmal geschnittenen Rucksäcken Ausschau zu halten.

Welche Ausstattungsmerkmale sind beim Rucksack wichtig?

Trekkingstöcke lassen sich leicht befestigen
Neben der Passform ist es auch wichtig, sich zu überlegen, für welchen Einsatzbereich der Rucksack gekauft werden soll. Tagestour, Wanderurlaub, Hochtour oder Kletterrunde stellen unterschiedliche Anforderungen an den Rucksack. Sollen Ausrüstungsgegenstände, wie Seil, Eispickel oder Trekkingstock daran befestigt werden oder ist es wichtig, dass der Rucksack klein und kompakt ist?

Trekkingrucksack, Tagesrucksack oder welches Modell passt zu mir?

Manche Modelle bieten extra Befestigungen
Unter dem Begriff Trekkingrucksack fallen meist etwas größere Modelle mit 40 bis 60 Litern, die einer Ausrüstung für mehrere Tage Platz bieten. Trekkingrucksäcke sind in der Regel recht universell einsetzbar, bieten verschiedene Befestigungsmöglichkeiten und ein Tragesystem, das auch auf schwere Last ausgelegt ist.
Tagesrucksäcke sind nicht nur deutlich kleiner, sondern haben oft auch weniger Ausstattungsmerkmale. So lassen sich zum Beispiel entweder Trekkingstöcke oder Eispickel befestigen, aber beides zusammen nicht. Dafür sind sie leichter und kompakter.
Viele Firmen bieten außerdem Rucksäcke an, die besonders robust sind und sich besonders für Hochtouren oder Klettereinlagen eignen oder Modelle die eine extra Halterung für Skier oder Schneeschuhe haben. Wer einen Rucksack für einen besonderen Einsatzbereich sucht, sollte beim Kauf darauf achten.

Rucksäcke am Berg - das sollten sie können


Die Trinkblase sollte zum Rucksack passen
Auf längeren Wanderung oder Bergtouren sind Rucksäcke eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Sie sind immer dabei und sollten deswegen Wind und Wetter abkönnen und auch sonst relativ robust sein. Viele Modelle haben einen integrierten Regenschutz. Ist dieser aber nicht dabei, lohnt sich die Anschaffung einer Regenhülle aber auf jeden Fall, denn nasse Ausrüstung macht einfach keinen Spaß.
Inzwischen haben die meisten Rucksäcke auch eine Vorrichtung für Trinkblasen. Doch nicht alle Blasen und Rucksäcke sind kompatibel. Häufig ist der Trinkschlauch zu kurz oder die Blase rutscht zu weit in den Rucksack hinein. Deswegen lohnt es sich, vor dem Kauf zu testen, ob die eigene Trinkblase zum Rucksack passt.

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