Höhenwanderwege in den Alpen - fünf schöne Weitwanderwege

Wer die Alpen abseits von Seilbahnen und Tagestouristen kennen lernen will, der sollte einmal einen Höhen- oder Weitwanderweg begehen. Diese führen in mehreren Tagesetappen entlang von Gebirgszügen, Hochtälern oder besonders reizvollen Abschnitten der Alpen. Auch eine Alpenüberschreitung ist auf solch einem Weg möglich. Der Gipfelblick stellt fünf besonders lohnenswerte Wege vor.

Der Adlerweg in Tirol

Am Wilden Kaiser beginnt der Adlerweg, hier das Ellmauer Tor
Wandern auf den Schwingen des Adlers ist das Motto dieses relativen neuen Fernwanderweges durch Tirol. Der Adlerweg durchquert die Tiroler Alpen von Ost nach West, von St. Johann in Tirol nach St. Anton am Arlberg. Auf 23 Etappen und mit rund 280 Kilometer verbindet der Wanderweg im mittleren Schwierigkeitsbereich die beiden Orte und führt an vielen landschaftlichen Höhepunkten Tirols vorbei.
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Via Alpina - der längste Weg durch die Alpen

Bildquelle: Sophie Simon, Jean-Philippe Repiquet
Wem der Adlerweg zu kurz ist oder wer die Alpen in mehreren Ländern kennen lernen will, der sollte sich die Via Alpina vornehmen. Auf 161Tagesetappen führt dieser Fernwanderweg von Triest nach Monaco und durchquert dabei alle acht Alpenstaaten. Neben dieser Hauptroute gibt es noch vier weitere Nebenrouten, die alle deutlich kürzer als die rot markierte Hauptroute sind.
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Traumpfad von München nach Venedig

Als die schönste Art und Weise die Alpen zu durchqueren wird oft die Route von München nach Venedig bezeichnet. Kein Wunder, denn nach der Alpendurchquerung warten noch die Dolomiten auf dem Weg an die Adria. Außerdem ist der Fernwanderweg mit seinen 28 Etappen durchaus überschaubar und sehr gut in sechs einzelnen Abschnitten begehbar.
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Berliner Höhenweg im Zillertal

Das Friesenberghaus am Berliner Höhenweg
Durch das hintere Zillertal führt dieser Höhenwanderweg von der Gamshütte zur Karl-von-Edel-Hütte. Mit neun Etappen ist der Berliner Höhenweg ein Ziel für einen Urlaub, aber diese Route ist nur wirklich erfahrenen Bergsteigern zu empfehlen. So sind an diesen neun Tagen insgesamt 6.700 Höhenmeter zu überwinden und der Weg ist teilweise recht ausgesetzt oder steil. Aufgrund der Höhenlage des Weges ist noch lange mit Schneeresten oder einem frühen Wintereinbruch zu rechnen.
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Stubaier Höhenweg

Eine etwas einfachere Variante für einen Höhenweg ist der Stubaier, der auf 120 Kilometer durch das hintere Talende führt. In acht Etappen geht es von der Innsbrucker Hütte zur Starkenburger Hütte oder umgekehrt. Er kann auch in Teilabschnitten begangen werden, da von jeder Hütte der Abstieg ins Tal möglich ist. Auch wenn der Stubaier Höhenweg etwas leichter ist, als die Variante im Zillertal, erfordert er durchaus alpine Erfahrung und Trittsicherheit.
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