Der Berg des Monats: die Nockspitze

Der Gipfel der Nockspitze von der Talstation der Axamer Lizum aus 
Ähnlich dem April ist auch der Mai in der Bergsaison ein Übergangsmonat. Die meisten Hütten sind noch geschlossen, Bergbahnen noch in Revision und häufig liegt auf den Gipfeln noch reichlich Schnee. Deswegen ist der Berg im Mai ein Ziel, das sich auch ohne Gipfelbesteigung lohnt und gerade besonders schön ist, wenn die Bergbahn noch nicht fährt.

Nockspitze - Gipfel im Einzugsgebiet von Innsbruck

Der Blick vom Halsl in das Stubaital
Die Nockspitze ist für Innsbrucker rund ums Jahr ein sehr beliebtes Ziel. Im Winter als Skitour, im Sommer als schöne Halbtageswanderung, ist es meist recht voll am Gipfel. Umso schöner ist es dort in den Übergangsmonaten. Für Skitouren liegt zu wenig Schnee und der Sommertourismus hat den Gipfel noch nicht erreicht, da der Lift zum Birgitzköpflhaus nicht fährt. Mit etwas Glück ist der Gipfel also recht leer und die Aussicht kann auch wirklich in Ruhe genossen werden.

Schönes Panorama vom Gipfel der Nockspitze

Denn das Panorama von diesem eher unscheinbaren Gipfel ist wirklich ein sehr schönes. Nach Norden liegt Tirols Landeshauptstadt zu Füßen und nach Süden reicht der Blick über die Stubaier Alpen bis fast nach Südtirol.
Der Aufstieg auf die Nockspitze, die in vielen Wanderführern auch als Saile geführt wird, ist teilweise recht steil, dafür ist die Wegstrecke aber auch kurz. Zudem bilden Auf- und Abstieg eine kleine Rundtour, die bei wirklich schlechten Verhältnissen auch dementsprechend abgekürzt werden kann.

Über das Halsl auf die Nockspitze

Die Nockspitze vom Halsl aus gesehen
Der Aufstieg von der Talstation Axamer Lizum bietet sich über das sogenannte Halsl an, ein Sattel zwischen der Nockspitze und dem Ampferstein. Der kleine Steig führt zunächst durch den Wald und bald durch einen kleinen Taleinschnitt stetig ansteigend auf diesen Sattel hinauf. Von hier aus öffnet sich der Blick in das Stubaital.
Vom Halsl geht es zunächst recht steil an den eigentlichen Aufstieg zur Nockspitze. Wenn die Bedingungen zu schlecht sind, kann nun der Gipfelanstieg abgebrochen und die Wanderung direkt zum Birgitzköpflhaus fortgesetzt werden. Zum Gipfel zweigt bald rechts ein Steig ab, der zügig auf die Nockspitze führt.

Über das Birgitzköpflhaus zurück zur Talstation der Axamer Lizum


Das Birgitzköpflhaus
Der Abstieg führt zunächst über den Aufstiegsweg bis zur Kreuzung und von hier aus weiter in Richtung Birgitzköpflhaus. Der Blick reicht nun in das Skigebiet der Axamer Lizum mit seinen Kalkkögeln hinein und zudem öffnet sich das Inntal.
Vom Birgitzköpflhaus führt ein teilweise recht steiler Steig unterhalb des Sesselliftes direkt zur Talstation der Axamer Lizum zurück.
Diese Rundtour lässt sich gemütlich als Tagestour planen, ist aber auch in der sportlichen Variante als Halbtagestour denkbar.

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