Berg des Monats März: die Wankspitze

Nach dem Wetterkreuzkogel im Februar geht es diesen Monat auf die Wankspitze, die sich ebenfalls im Tiroler Oberland befindet. Dazu müssen wir eigentlich nur die Seite im Inntal wechseln und stehen schon am Fuße dieses wirklich schönen Gipfelziels, das aufgrund seiner südseitigen Lage schon früh im Jahr schneefrei ist.

Schöne Aussicht beim Aufstieg 

Die Wankspitze in der Mieminger Kette: ein schönes Ziel im Frühjahr

Bereits vor einiger Zeit habe ich hier im Gipfelblick die Wankspitze als Tourenziel vorgestellt, deswegen möchte ich mich nun auch nicht lange mit der genauen Wegbeschreibung aufhalten. Dennoch habe ich dieses Ziel als Berg des Monats ausgewählt, da es einfach bestens in das Frühjahr passt. Denn der Gipfel ist schon relativ früh im Jahr schneefrei, bzw. schneearm und hat dadurch nur eine sehr geringe Lawinenwarnstufe. Die Aussicht auf die Ötztaler Alpen, die Mieminger Kette und ins Inntal ist einfach sehr schön und das Lehnberghaus auf halber Strecke bietet die Möglichkeit die Gipfelbesteigung gemütlich ausklingen zu lassen.

Aussicht als Belohnung: der Gipfel der Wankspitze

Der Gipfel der Wankspitze auf 2209 Meter
Der Gipfel befindet sich auf 2209 m und damit sind vom Parkplatz in Arzkasten bis zum Gipfelkreuz 1060 Höhenmeter zu überwinden. Der Aufstieg führt bis zum Lehnberghaus auf einer nicht sehr steilen Forststraße hinauf. Direkt hinter dem Lehnberghaus kommt der steilste Abschnitt, der aber recht überschaubar und bald geschafft ist. Der weitere Aufstieg ist nicht sehr schwierig, nur Kondition sollten Bergsteiger hier schon mitbringen. Doch das Panorama entschädigt für einige Mühen.

Fazit: die Wankspitze ist für mich ein lohnendes Tourenziel, das sich nicht nur als Skitour eignet, sondern auch als erste größere Tour im Frühjahr. Auf der Rückseite befindet sich ein Klettersteig, der vom Stottertörl aus auf den Gipfel führt. Eine schöne Alternative für den Aufstieg, die aber etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Wer nicht allzu spät im Frühjahr auf die Wankspitze geht, kann unter Umständen, je nach Schneelage, vom Lehnberghaus noch mit dem Rodel ins Tal fahren. Dies verkürzt den Abstieg durch den Wald.

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