Berg des Monats Februar: der Wetterkreuzkogel

Mit dem Berg des Monats möchte ich eine neue Serie starten, in der ich einmal im Monat einen Berggipfel vorstelle, den ich als besonders schön oder sehenswert erachte. Einen Gipfel oder eine Wanderung, die jederzeit wieder machen würde und die ich somit auch wirklich empfehlen kann.
Vorbei an der alten Mühle zum Gipfel des Wetterkreuzkogel
Los geht es nun im Februar mit einem Berg, der sowohl im Winter, als auch im Sommer ein wirklich schönes Ziel in absolut beeindruckender Kulisse ist: der Wetterkreuzkogel im Ötztal.

Skitour oder Bergtour: der Wetterkreuzkogel lohnt immer

Nachdem ich nun sowohl im Sommer, als auch im Winter auf dem Wetterkreuzkogel stand, kann ich gar nicht sagen, wann ich es schöner fand. Klar im Sommer ist der Gipfel durch die Seilbahnnähe voller als im Winter. Dafür bietet sich im Sommer an, die Tour über die Große Windegg zur Mittertaler Scharte zu verlängern.
Doch sowohl im Sommer, als auch im Winter war das Panorama auf die Ötztaler Alpen sehr beeindruckend, die Tour gelungen und das Fazit am Ende des Tages: eine tolle Bergtour.

Im Winter durch das Wörgetal zum Wetterkreuzkogel

Der Gipfel im Winter
Egal ob mit Tourenski oder Schneeschuhen, die Tour durch das Wörgetal auf den Wetterkreuzkogel im Winter ist ein Klassiker. Es braucht schon etwas Kondition, den die Strecke ist nicht gerade kurz, dafür ist die Landschaft aber sehr schön und richtig steil wird es erst zum Schluss. Die hohe Ausgangslage sorgt dafür, dass lange sehr gute Schneeverhältnisse herrschen.
Das Wörgetal ist im Winter meist tief verschneit. Vorbei an der alten Mühle geht es zu Beginn eher gemütlich bergauf. Das Ziel ist am Talende bereits gut zu sehen und kommt scheinbar nur langsam näher. Aber über mehrere Stufen ist dann doch der Gipfel erreicht und der Blick auf die Ötztaler Alpen erschließt sich.

Im Sommer auf den Wetterkreuzkogel

Der Aufstieg im Sommer zum Gipfel des Wetterkreuzkogel
Natürlich kann auch im Sommer der Aufstiegsweg durch das Wörgetal gewählt werden. Auch ohne Schnee ist das Tal landschaftlich sehr reizvoll und meist recht leer. Voller geht es da schon auf der anderen Seite des Gipfels zu. Denn der Aufstieg aus Ötz kann mit Hilfe der Seilbahn auf angenehme 500 Höhenmeter verkürzt werden. Dies ist auch der Grund, warum der Wetterkreuzkogel im Sommer immer sehr gut besucht ist.
Ruhiger wird es erst auf dem Weg zur Großen Windegg und zur Mittertaler Scharte. Diese Verlängerung sollte unbedingt mit eingeplant werden, denn erst hier wird es rauer und vor allem leerer. Der Weg über die Große Windegg ist zwar als schwarz markiert, aber immer gut versichert. Von hier aus ergeben sich schöne Tiefblicke in leere Täler und das Panorama der Ötztaler Alpen ist auch im Sommer sehr beeindruckend.
Der Gipfel im Frühling

Fazit: ein schöner Gipfel am Eingang des Ötztal, der etwas im Schatten des Acherkogels steht. Dafür aber leichter zu erreichen ist und gerade im Winter oder im Frühling ein schönes Gipfelziel bietet.


Eine ausführliche Tourenbeschreibung für beide Varianten habe ich hier verfasst.

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