Die richtige Ausrüstung für Wintertouren

Neuschnee gab es in den letzten Wochen genug und damit kann die Winterbergsaison endlich richtig losgehen.  Doch Wintertouren erfordern eine andere Vorbereitung als Touren im Sommer. Es ist kalt, nass und unter Umständen haben weniger Hütten geöffnet als in der Sommersaison. Also was darf im Winter am Berg nicht fehlen? Und womit wird die Tour noch besser? Hier einige Tipps.

Mit dem Zwiebelprinzip immer richtig angezogen sein

Wer friert hat keine Freude mehr an der Skitour, der Schneeschuhwanderung oder dem Rodelausflug. Deswegen ist die richtige Kleidung auch im Winter wichtig und sollte unbedingt den Verhältnissen angepasst sein.  Bewährt hat sich das sogenannte Zwiebelprinzip, das sich jederzeit den individuellen Bedürfnissen anpassen lässt. Gerade im Winter sollte darauf geachtet werden, den Körper nicht auskühlen zu lassen, bzw. die Kleidung zu sehr durchzuschwitzen. Ein gutes Zwiebelprinzip besteht deswegen aus drei Lagen am Oberkörper.

Mit drei Schichten niemals frieren oder schwitzen

Als unterste Schicht sorgt ein atmungsaktives Unterhemd für eine gute Grundlage. Es hält einerseits warm und sorgt andererseits für einen Abtransport der Feuchtigkeit bei Anstrengung. Modelle aus Merinowolle eignen sich dafür besonders gut.
Auf das Unterhemd folgt ein Fleecepullover als zweite Schicht. Er hält warm und verhindert gleichzeitig einen Hitzestau. Besonders beim Aufstieg reicht er meist völlig aus.
Die dritte Schicht bildet einen Wind- und Wetterschutz, der aus einer Jacke besteht. Hier gibt es viele verschiedene Modelle aus den unterschiedlichsten Materialien. Atmungsaktivität ist sicherlich sehr wichtig, ebenso wie eine robuste Jacke, die im Winter auch mal Eis oder Felskontakt überlebt.

Warme Füße - an die richtigen Schuhe denken

Bei Schneeschuhwanderungen oder Rodelausflügen sind warme Schuhe sehr wichtig. Gerade bei den Schneeschuhen kann es ganz leicht passieren, dass die Füße auskühlen. Jetzt sorgen gute Schuhe und eventuell Gamaschen für das richtige Fußklima. Wer plant im Winter öfters abseits geräumter Wege unterwegs zu sein, sollte deswegen über den Kauf spezieller Winterwanderschuhe nachdenken. Beim Kauf sollte aber darauf geachtet werden, dass die Schuhe auch in die Bindung der Schneeschuhe passen.

Etwas Warmes für den Magen - die richtige Verpflegung

Wer nach einem anstrengenden Aufstieg am Gipfel ankommt oder sich lange durch dicken Tiefschnee kämpfte, der braucht auch eine ordentliche Verpflegung. Was im Sommer die Gipfelrast ist, ist im Winter die warme Suppe unterwegs. Nichts bringt die Lebensgeister so schnell wieder zurück, wie eine warme Mahlzeit. In einer Thermoskanne oder speziellen Suppenkannen abgefüllt, kann eine warme Suppe  leicht mit genommen werden. Auch Tee bringt dem Körper verlorene Wärme rasch zurück.
Wer nun noch ein kleines Sitzkissen oder eine Unterlage dabei hat, kann auch im Schnee die Rast genießen und sich gestärkt auf den Rückweg begeben.

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