Yeti Daunenweste Caring im Test


127 Gramm wiegt die Weste von Yeti in Größe S
Als "Next to Nothing" beschreibt Yeti seine Lightweight-Serie, die aus Daunenjacken, -Westen und Schlafsäcken besteht. Auch die Caring Weste, die ich testen konnte, gehört zu dieser Ultraleicht Serie. Mit diesem Motto übertreibt Yeti auch nicht, denn gerade mal 130 Gramm bringt die Weste in Größe M auf die Waage (in Größe S 127 Gramm). Der erste Eindruck war also schon mal ein sehr guter, denn die Caring Weste von Yeti ist sprichwörtlich federleicht und dadurch sehr angenehm zu tragen.


Yeti aus Görlitz - Traditionsbetrieb in Sachsen


Nach diesem ersten sehr positiven Eindruck schaute ich mir das Unternehmen Yeti mal etwas genauer an. Denn bis jetzt kannte ich eigentlich nur Hosen und Oberteile zum Klettern von dem kleinen sächsischen Betrieb, die es meist in nur in kleiner Auswahl, dafür aber in ausgefallenem Design gab. 
So verhält es sich auch mit der gesamten Yeti Kollektion. Klein, aber fein ist wohl die beste Beschreibung. Schwerpunkt sind Daunenprodukte und hier eigentlich vor allem Schlafsäcke. Aber auch  Hosen, Mützen oder Isomatten gehören zum Sortiment sowie die bereits angesprochenen Daunenjacken und-Westen. Insgesamt ein überschaubares Sortiment, bei dem ganz klar die Qualität und nicht die Quantität im Vordergrund steht. 


Ein besonderes Garn für besondere Produkte – „Next to Nothing“ von Yeti


Ganz besonders gilt dies für die Lightweight Serie. Denn Yeti verarbeitet für seine „Next to Nothing“ Produkte ein ganz spezielles Garn, dass die Daunen zusammen hält. 1.000 Kilometer wiegen gerade mal 140 Gramm laut Yeti. Da dieses Garn nur in sehr geringen Mengen produziert werden kann, ist die Liefermenge der „Next to Nothing“ Produkte beschränkt. 
Doch was ich persönlich noch viel besser finde, ist der Yeti Ethical Code. Denn bei Daunenprodukten stellt sich mir immer die Frage, nach der Herkunft der verarbeiteten Daunen und der Art ihrer Gewinnung. Yeti verwendet zum einen nur Daunen aus Europa und zum anderen nur von Bauern, die eine artgerechte Haltung der Tiere garantieren. Dazu gehört neben einem Freilauf auch, dass die Daunen den Tieren nicht lebend gerupft werden. Laut Angaben von Yeti überwachen Tierärzte diese Anforderungen direkt vor Ort. 


Caring Daunenweste von Yeti im Test


Der Hals schließt schön warm ab
Soviel zur Theorie hinter Yeti, doch wie verhält sich nun die Caring Weste im Praxistest? Dass sie sich bei diesem Gewicht natürlich sehr angenehm tragen lässt, dürfte nun nicht mehr weiter verwundern. Sie hält den Körper schön warm und ist nicht wind durchlässig.
Die Weste in einer Seitentasche vertsaut
Der Schnitt ist körperbetont, aber ich empfand sie nicht als einengend, selbst bei sportlichen Aktivitäten. Der Hals schließt schön hoch ab, so dass gerade in der Übergangszeit oben keine kalte Luft hinein kommt. Das Packmaß ist unschlagbar klein, denn die Caring Weste lässt sich in einer der beiden Seitentaschen komplett verstauen. Damit passt sie wirklich in jeden Rucksack rein, auch wenn er noch so voll ist. 
Die Weste liegt zwar eng am Körper an, kann aber unten durch einen Kordelzug noch enger geschnürt werden. Das Material fühlt sich weich und sehr glatt an. Allerdings erscheint sie mir nicht sehr robust zu sein und ich würde sie nicht für Sportarten, wie Felsklettern anziehen, da ich doch befürchten würde, die Weste damit zu beschädigen. 


Fazit zur Caring Weste von Yeti


Ein federleichtes Gewichtswunder von Yeti, das sich für viele Outdoor Aktivitäten in der Übergangszeit bestens eignet. Denn wird es zu warm, ist sie platzsparend im Rucksack verstaut. Die Caring Weste hält Kälte und Wind vom Körper ab und ist in Kombination mit einem Fleece oder einem Pullover perfekt für den Herbst oder das Frühling. Der Schnitt ist feminin und sie fühlt sich weich und angenehm an.
Die Produktionsart spricht für mich ebenfalls für die Caring Weste. Das relativ kleine Unternehmen Yeti fertigt seine Produkte noch in Deutschland und nicht in einer asiatischen Textilfabrik. Das Sortiment ist klein, die Qualität dafür umso größer. Außerdem achtet Yeti auf die Herkunft der verwendeten Materialien und die Art ihrer Gewinnung. 
Insgesamt für mich eine rundum gelungene Weste, die ich nur empfehlen kann. 


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