Olympia-Bewerbung 2018: naturverträgliche Spiele gestalten

Nicht ganz unproblematisch verlief die Bewerbung von München für die olympischen Spiele 2018 bis jetzt. Grundstücksstreit in Garmisch oder  Probleme bei der Finanzierung standen einer erfolgreichen Bewerbung beim IOC immer wieder im Weg. Doch seit Juni 2010 ist München nun offiziel eine Kandidatenstadt und damit weiterhin im Rennen. Nun steht ein weiterer wichtiger Schritt im Bewerbungsablauf an. Die Evaluierungskommission des IOC wird die Sportstätten in München und Bayern besichtigen.

Umweltverträgliche Spiele gestalten

Bildquelle: Christian Nittmann / pixelio.de

Bevor nun die offizielle Bewertung durch das IOC beginnt, meldete sich der Alpenverein noch mal zu Wort. Denn dieser hat bei der Erstellung der Bewerbung mitgewirkt, um die Spiele so umweltverträglich, wie möglich zu gestalten. "Uns ging es darum, die Spiele, wenn sie denn kommen, so naturverträglich wie möglich zu gestalten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der bayrische Alpenraum weit darüber hinaus profitiert", erklärte der Präsident des Deutschen Alpenvereins Josef Klenner nun nochmals im Vorfeld des Besuches.

Nachhaltige Entwicklung der Olympiaregion

Um den Schaden für Landschaft und Natur so gering wie möglich zu halten, sind 18 Umweltprojekte erarbeitet worden, die fester Bestandteil der Bewerbung sind. Eines davon "Bergtour 2018 - nachhaltige Bersport- und Tourismusentwicklung in der Olympiaregion" wurde vom DAV entwickelt und würde auch von ihm umgesetzt werden. "Das Projekt zielt darauf ab, ein Gesamtkonzept für naturverträglichen Bergsport im bayrischen Alpenraum zu entwickeln und umzusetzen", so der DAV. Auch der Tourismus soll im Zuge des Projektes weiterentwicklet werden.

Alle Informationen zu Sportstätten und zum Stand der Bewerbung gibt es hier.
Weitere Informationen zur Position des DAV bei der Bewerbung gibt es unter www.alpenverein.de.

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