Knatten Hardshellhose von Bergans - kann viel, macht viel mit und erlebt viel

 Ich gerne und viel raus. Egal ob es nun besonders schön ist oder mal regnet, draußen gibt es immer etwas zu entdecken. Damit nun die ganze Familie an dem Abenteuer teilhaben kann, brauchte ich noch für meinen Sohn eine gute Regen-Matsch Hose. Klar, wer wirklich viel raus geht, möchte sein Kind nicht in eine 0815 Regenhose vom Discounter um die Ecke stecken, denn atmungsaktiv ist eben doch wichtig. So wenig wie ich schwitzen will, so wenig möchte es auch mein Sohn. Also mußte etwas Besseres her, aber auch eine Alternative, die raue Spielplatzausflüge im Kindergarten übersteht und zudem leicht und schnell an- und auszuziehen ist. Nach langer Recherche bin ich auf die Bergans Kids Knatten Hardshellhose gekommen. Nach nun doch recht langer Testzeit, kann ich mit gutem Gewissen sagen, die kann was ab.


 
Knatten Hardshellhose von Bergans – hält viel aus, macht viel mit
Die Knatten Hose hat seitdem viel mit gemacht. Denn sie ist täglich im Kindergarten im Einsatz, aber auch rodeln, winterwandern, laufradfahren und diverse andere Aktivitäten, die ein Dreijähriger so unternimmt. Und sie sieht aus wie neu. Kein Loch, kein Riss, nichts. Das finde ich durchaus erstaunlich im Vergleich zu den Vorgängern der Knatten Hose, die wir so hatten.
Bergans hat die Hose auch wirklich durchdacht. Denn zum Beispiel die Riemen, die unter die Schuhe kommen, sind hier aus einer Art weichem Plastik und dadurch viel robuster, als die Stoffvarianten die ich so kannte. Und was ich besonders gut finde, sie sind abnehmbar. Denn oft finde ich sie einfach nur hinderlich und dann sind sie im Weg. Jetzt? Zwei kleine Knöpfe und ab. Eine sehr gute Idee, wie ich finde.

Reißverschlüsse erleichtern das Anziehen – kleine feine Details

Auf der Vorderseite hat die Knatten Hardshellhose einen Reißverschluss, der von einer Klappe geschützt wird. So ist das Anziehen einfacher möglich und dennoch sitzt sie eng am Körper. Der Reißverschluss könnte zwar etwas länger sein, aber auch in der jetzigen Form ist er sehr praktisch. Ebenso wie die Reißverschlüssen an den Beinenden, die das Anziehen mit Schuhen erleichtern. Ein Detail, das es sonst eher bei Erwachsenenhosen gibt, aber selten im Kinderbereich zu finden ist. 

Knatten Hardshellhose – atmungsaktiv statt nassgeschwitzt
Die Atmungsaktivität der Hose ist, soweit ich das beurteilen kann, auch so wie ich es mir erhofft hatte. Denn mein Sohn kommt nun nicht mehr nassgeschwitzt nach Hause, sondern mollig warm. Denn auch im Winter mit langer Unterhose oder Thermostrumpfhose ist die Knatten völlig ausreichend. Gerade zum Rodeln oder im Schnee toben hat sie sich sehr gut bewährt. Denn sie ist leicht und schränkt den doch recht starken Bewegungsdrang eines Dreijährigen nicht ein.
Hinten und an den Beininnenseiten ist die Hose etwas verstärkt, so dass die Hose wirklich robust ist. An den Knien wäre eine solche Verstärkung natürlich auch noch fein gewesen, aber das wäre dann wirklich die perfekte Hose geworden.

Fazit: auch wenn der etwas hohe Anschaffungspreis doch etwas abschreckt, ist die Knatten Hardschellhose von Bergans absolut sein Geld wert. Sie ist atmungsaktiv, robust und leicht an und auszuziehen, was gerade im Kindergarten wichtig ist. Zudem hat sie viele kleine Details, die ich sehr praktisch finde. Wie den durchgehenden Reißverschluss auf der Vorderseite, die abnehmbaren Riemen an den Beinen oder der Reißverschluss an den Beinenden, der ein bequemes Ein und Aussteigen mit Schuhen ermöglicht. Die Knatten Hose kann wirklich viel abbekommen und sieht immer noch wie neu aus, was die Investition meiner Meinung nach wirklich lohnenswert macht.

Winteroutdoorküche - was warmes im Bauch ist immer gut

Unterwegs nur Butterbrot? Das muss nicht sein, denn egal ob am Gipfel, am See oder am Wegesrand, es gibt viele Möglichkeiten auch auf Wanderungen eine warme Mahlzeit zu essen. Ich bin ja vor allem im Winter ein begeisterter draußen-warm Esser. Denn auf einer langen Schneeschuhtour oder Skitour wirkt etwas Warmes im Magen wahre Wunder.

Was warmes im Schnee ist immer gut

Auch wenn es nun erst Herbst ist und die letzten schönen warmen Wandertage des Jahres anstehen, freue ich mich schon auf den Winter und Touren im dicken Schnee. Dabei darf ein warmer Tee oder Saft nicht fehlen. Warmer Saft? Genau, warmer Apfelsaft mit etwas Zimt schmeckt im Schnee besonders gut. Aber so richtig gut wird es erst, wenn es auch warmes Essen gibt.

Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder mit einem Kocher vor Ort selber etwas zubereiten oder in der Thermoskanne Suppe von Zuhause mitnehmen. Die zweite Variante hat den Vorteil, dass es schnell geht und kein Kocher oder Zubehör mitgetragen werden muss. Ein eigener Kocher dagegen setzt der Kreativität in der Outdoorküche keine Grenzen. Spezielle Outdoorgerichte sind dabei auch schnell zubereitet und schmecken zum Teil gar nicht so schlecht. Wobei ich finde, dass es teilweise nicht förderlich ist, das Essen in seiner Trockenform zu sehen. Wobei ich mich auch gerne im Vorfeld bereits über Einkehrmöglichkeiten entlang meiner Route informiere. Auch Erfahrungsberichte anderer Wanderer lese ich dafür gerne.

Eine gute Thermoskanne ist eine gute Investition

Auf jeden Fall sind gute Isolierflaschen und Becher eine gute Investition, wie ich finde, wenn öfters im Winter draußen gegessen wird. Für Suppe habe ich mir eine Thermoskanne mit extra breiter Öffnung gekauft. Nudelsuppe oder Suppe mit Würstchen lassen sich darin sehr gut transportieren und der Deckel eignet sich gleichzeitig als Teller.
Aber auch gute Becher sind wichtig, denn nichts ist ärgerlicher, als sich die Finger am heißen Becher zu verbrennen oder wenn der Tee im Nu wieder kalt ist. Die Auswahl ein geeigneten Bechern ist  inzwischen sehr groß und teilweise ist es wirklich schwer sich zu entscheiden. Ich mag gerne Becher mit Deckel, die selbständig schließen. Denn so ist es auch nicht schlimm, wenn mal was umkippt und nach der Mahlzeit ergießen sich nicht die Reste in den Rucksack.

Fazit: Mit etwas warmen im Bauch nach einem netten Picknick sind Schneeschuhtouren oder Skitouren gleich viel schöner. Vor allem schmeckt es draußen gleich doppelt gut. 

Noch einmal etwas Sommer tanken – der Herbst in den Dolomiten

Bildquelle (2): Thilo Brunner
Der Herbst ist ja eigentlich meine Lieblingszeit in den Bergen. Denn es ist nicht mehr so heiß, wie im Sommer und gleichzeitig ist es aber deutlich leerer. Die meisten Bahnen fahren noch und die Hütten haben oft bis Ende September oder Mitte Oktober geöffnet. Besonders schön finde ich es um diese Zeit in den Dolomiten. Denn in Südtirol gibt es einfach wunderschöne Spätsommer. Als Ausgangspunkt bietet sich da das Fassatal an, das sozusagen mitten drin liegt. Denn in Südtirol gibt es einfach wunderschöne Spätsommer. 

Das Fassatal als idealer Ausgangspunkt für einen Dolomiten Urlaub

Denn egal ob Sella, Rosengarten oder Marmolada, alle Ziele sind schnell zu erreichen. Auch wenn ich es bis jetzt noch nicht auf den höchsten Dolomiten Gipfel, die Marmolada geschafft habe, habe ich doch schon oft sehnsüchtig von der Ferne aus diesen wunderschönen Berg bewundert. Eine Tour über den Gletscher und den Klettersteig muss schon sehr schön sein. Dieser Gipfel steht definitiv noch auf meiner Wunschliste.
Die Klettersteige im Rosengarten, vor allem den Masaré-Klettersteig, dagegen kann ich nur sehr empfehlen. Denn das Panorama auf diesem Klettersteig ist einfach unvergleichbar. Die Schwierigkeit liegt mit C im Mittelfeld. Aber wer eine Herausforderung im Fels sucht, kommt auch nicht hier her. Beim Masaré-Klettersteig zählt die Aussicht auf die umliegenden Dolomiten Gipfel.


Vom Fassatal auf das Sella Joch oder den Pass Pardoi

Aber auch die Sella oder Lang- und Plattkofel sind vom Fassatal aus leicht zu erreichen. Hier gibt es noch einige sehr interessante Klettersteige, wie zum Beispiel den Piscidú-Klettersteig, aber auch zahlreiche wirklich schöne Wanderungen. Bergbahnen fahren sowohl auf die Sella rauf, als auch auf den Langkofel, bzw. die Langkofelscharte. Etwas anspruchsvoller aber auch sehr schön ist eine Wanderung von der Bergstation der Langkofelbahn zur Seiser Alm hinab.

Ein Sonnenuntergang zum Abschluss

Besonders schön finde ich auch nach wie vor, die Sonnenuntergänge in den Dolomiten. Mit etwas Glück färbt sich abends die umliegende Bergwelt in rot und rosa. Das Schauspiel dauert jeden Abend nur ein paar Minuten, ist aber immer einer der Höhepunkte des Tages. In den Alpen habe ich diese Farbgebung nur sehr selten gesehen.

Fazit: die Dolomiten sind für mich immer eine Reise wert. Das Fassatal habe ich in der Regel immer als etwas leerer empfunden, als die die umliegenden Täler. Was bei der spontanen Unterkunftssuche natürlich von Vorteil ist. Besonders im Herbst finde ich es dort einfach sehr schön, denn wenn es bei uns schon richtig herbstlich ist, erwarten einen dort oft noch ein paar richtig schöne Sommertage.